Über 8 von 10 Deutschen wollen nicht, dass ihnen die Bundesregierung bis in den Kühlschrank hineinregiert

©silentalex88/AdobeStock

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Die leckeren und bunten Produkte der deutschen Süßwarenindustrie werden als kleine Freuden im Alltag weltweit von Groß und Klein geschätzt. Das Angebot ist vielfältig: Viele Klassiker sind seit Jahren oder sogar Jahrzehnten erfolgreich auf dem Markt, andere kommen neu hinzu. Daneben gibt es Varianten mit weniger Zucker, Fett oder Salz. Und auch vegane, gluten- oder laktosefreie Erzeugnisse erweitern das leckere Portfolio. Damit passt sich die Branche gesellschaftlichen Trends und vielfältigsten Ernährungswünschen an. Dennoch gibt es Bestrebungen von Teilen der Bundesregierung, staatliche Vorgaben etwa für die Rezeptur von Lebensmitteln zu machen.

Doch wollen die Deutschen überhaupt, dass ihnen die Bundesregierung bis in den eigenen Kühlschrank hineinregiert? Eine überwältigende Mehrheit der Verbraucher fordert bei der Ernährung eine hohe Eigenverantwortung ein und gibt an, dass „jede/jeder selbst entscheiden solle, was sie/er isst“ (84 %). Ideen staatlicher Bevormundung wird somit im Bereich Ernährung eine sehr klare Absage erteilt. Nur 13 % der Befragten finden Vorgaben der Bundesregierung zum Essen sinnvoll. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Verbraucherbefragung im Auftrag des Bundesverbands der Deutschen Süßwarenindustrie e.V. (bilendi/August 2023, n=1015).

Eine Pressegrafik „Vorgaben der Bundesregierung zum Essen sind nicht erwünscht“ finden Sie hier.

Der BDSI hat Verbraucher in verschiedenen repräsentativen Online-Umfragen seit 2020 nach ihrem Wissen und dem Umgang mit Süßwaren und Knabberartikeln befragt. Die Ergebnisse finden Sie grafisch aufbereitet in einer eigenen Rubrik auf der BDSI-Internetseite: www.bdsi.de/zahlen-fakten/repraesentative-verbraucherbefragungen